Akademische Reitkunst
Die Akademische Reitkunst basiert auf dem Wissen der fünf grossen Reitmeister der Geschichte – Xenophon, Pluvinel, Newcastle, Guérinière und Steinbrecht – und hat zum Ziel, die historische Reitkunst wieder zum Leben zu erwecken.
„rekonstruieren, prüfen und an moderne Ethik anpassen“
Das Pferd wird seinen Fähigkeiten entsprechend ausgebildet, sowohl körperlich als auch geistig. Die Ausbildung beginnt am Boden mit Bodenarbeit und Longieren. Dabei werden die sekundären Hilfen entwickelt, die die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd vorbereiten. Der Sitz des Reiters gilt als primäre Hilfe: Alle anderen Hilfen dienen nur dazu, das Pferd zu unterstützen, wenn es die Signale vom Sitz nicht versteht.
Durch diese sorgfältige Grundausbildung werden Pferd und Reiter zu Partnern, die harmonisch zusammenarbeiten.
Diese Methode eignet sich für alle Rassen und Reiter.
Code of ethics
Der „Do No Harm Oath“ bildet das ethische Fundament der Ritterschaft. Bevor neue Mitglieder offiziell aufgenommen werden, verpflichten sie sich, Schaden zu vermeiden, sowohl dem Pferd als auch dem Menschen gegenüber. Dieses Gelöbnis, als zentraler Wert, verfasst von Katrin Buur, verankert Respekt, Achtsamkeit und Mitverantwortung bei jeder Arbeit mit den Pferden. Die ethischen Prinzipien sind mehr als blosse Richtlinien, sie prägen Haltung und Handeln in der Akademischen Reitkunst.